Freitag, 13. August 2021

Rapperswil-Jona soll zu einer Mehrwegstadt werden

Gemäss der Stadt Rapperswil-Jona hat Littering während der Pandemie zugenommen. Während die Stadtverwaltung auf Sensibilisierung setzt, möchte die GLP Rapperswil-Jona die Entstehung von Abfall an sich minimieren und hat eine Anfrage im Stadtforum eingereicht. Das Ziel: Rapperswil-Jona soll zu einer Mehrwegstadt werden.

Strategie zur Reduktion von Einweggeschirr

 

Ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung von Abfall im öffentlichen Raum sind Einweggeschirr und Einwegverpackungen bei Veranstaltungen und bei Take-Away-Angeboten. GLP-Stadtforumsmitglied Michael Rüegg will deshalb vom Stadtrat wissen, ob die Stadt Rapperswil-Jona eine Strategie zur Reduktion von Einweggeschirr und 
-verpackungen hat. «Mit Vorgaben zur Verwendung von Mehrweggeschirr könnte sehr viel zur Reduktion von Abfall und damit auch gegen Littering unternommen werden», ist Michael Rüegg überzeugt. 

 

Basel als Vorbild

Dass Städte einen grossen Beitrag zur Förderung von Mehrweggeschirr und Verpackungen leisten können, zeigt eine Studie von Greenpeace. Im Vergleich von 15 Schweizer Städten schwingen die Städte Basel und Bern oben aus. Die Stadt Basel kann z.B. eine Mehrwegstrategie vorweisen, welche die Bereiche Veranstaltungen, Aussengastronomie und die Sensibilisierung der Bevölkerung einschliesst. An Veranstaltungen auf öffentlichem Grund ist die Verwendung von Mehrweggeschirr verpflichtend. Take-Away-Stände dürfen Getränkeflaschen nur mit Pfand abgeben. Ob der Stadtrat solche Massnahmen auch in Rapperswil-Jona etablieren möchte, wird sich am Stadtforum im September zeigen.